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AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

16.03.2015 Gemeinsam mit bundesweit mehr als 70 Organisationen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 16. März bis 29. März 2015 gegen Rassismus. „Als Organisation der Zivilgesellschaft sehen wir uns in der Pflicht, öffentlich gegen Rassismus Stellung zu beziehen. Rassismus steht im krassen Widerspruch zu den Werten der AWO. Aufgrund eigener historischer Erfahrungen und unserer demokratischen Grundüberzeugung stellen wir uns gegen jede Vorstellung, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder ihres Glaubens in vermeintlich minderwertige Gruppen einteilt und ausgrenzt“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker.

Rassismus ist nicht nur ein fester ideologischer Bestandteil des Rechtsextremismus. Rassistische Einstellungen finden sich in allen Teilen der Gesellschaft und stoßen dort auf Widerhall, wie aktuelle Studien belegen. Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit und das selbstbestimmte Leben von Minderheiten und gefährdet unsere Demokratie.

Die AWO selbst beteiligt sich bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten, zum Beispiel mit einer Postkartenaktion zum Thema Alltagsrassismus. „Es ist leicht, gewalttätiges Verhalten als Rassismus auszumachen, wenn z.B. Menschen angegriffen oder Flüchtlingsunterkünfte angezündet werden. Viel schwieriger ist es jedoch, sich mit unbewussten Vorurteilen und Stereotypen auseinanderzusetzen, die wir alle im Kopf haben. Die Postkarten der AWO bieten eine gute Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen", erklärt Döcker. Über 50.000 Postkarten wurden bereits im Verband verteilt.

Zur Postkartenaktion.